UNTERNEHMENSDARSTELLUNG
1. Entstehung
Bürogründer:
Dr.-Ing. Harald Kegler, Jg. 1957, Studium Architektur und Stadtplanung an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar (Bauhaus-Universität), Planungs- und Forschungstätigkeit am Bauhaus Dessau (1987-1999), Planungsprojekte für die Korrespondenzregion zur EXPO 2000,
Gastprofessur an der Universität Miami, School of Architecture und Bauhausuniversität Weimar
Bürogründung: 2000 - aus dem Projektverbund „Industrielles Gartenreich“ an der Stiftung Bauhaus Dessau
2. Tätigkeitsbereiche
BETEILIGUNGSVERFAHREN (Z.B. "CHARRETTE" - VERFAHREN)
REGIONALE ENTWICKLUNGSKONZEPTE (REK)
PROJEKT- UND REGIONALMANAGEMENT
BETREUUNG VON AUSSCHREIBUNGEN UND WETTBEWERBEN
STADTUMBAU/STADTERNEUERUNG
LANDSCHAFTSPLANUNG
KULTUR-AKTION
PUBLIKATION
TAGUNGPLANUNG
FORSCHUNG
LEHRE
3. Leistungsprofil
Erarbeitung von Visionen, Leitbildern, Strategien, umsetzungsfähigen Konzeptionen
Moderation und Aufbau von regionalen Netzwerken und Tourismus-Strukturen
Konzipierung von Kunst- und Kulturprojekten, Durchführung von Tagungen
Forschung und Lehre zu regionalen Entwicklungsstrategien, zu Planungs- und Baugeschichte
für die
Angebote zu:
- Planungsarbeiten (Regionalplanung, städtebauliche Planung)
- Forschung, Beratung und Gutachtertätigkeit
- Moderation von Planungsprozessen
- Kulturtourismus
- Ausstellungen, Kunstaktionen, Tagungen
4. Arbeitsstruktur
Im Büro arbeiten Regional- und Stadtplaner sowie Landschaftsarchitekten und Touristiker
projektbezogen zusammen. Dabei werden insbesondere neue internationale Erfahrungen der Planung, der Beteiligung und Projektentwicklung - wie z. B. die aus den USA stammende "Charrette" - Methode - auf die konkreten Situationen angewendet. Das o. g. Leistungsspektrum wird durch ein Netzwerk mit Büros und
Einzelpartnern der Fachgebiete Wirtschaftsförderung, Tourismus, Architektur,
Kommunikationswissenschaft und Medienkunst projektbezogen erweitert.
5. Referenzen
Industrielles Gartenreich
Projekt zur Regionalentwicklung des mitteldeutschen Industriereviers. Darin inbegriffen Leitprojekte:
(Strategie, Konzepte, Projektleitung, Moderation - am Bauhaus Dessau 1990-1999)
- Ferropolis „Die Stadt aus Eisen“ im ehemaligen Braunkohle-Tagebau
- Regionaler Masterplan für das Industrieareal Bitterfeld/Wolfen
- Wittenberg-Piesteritz, Erneuerung einer ehemaligen Werkssiedlung
- Landschaftsgestaltungen in der Bergbaufolgelandschaft
- Kunstprojekte in der Kulturlandschaft
- Planungen und Kulturprojekte in Arealen der Chemieindustrie
- Umgestaltung von Kraftwerksarealen
- Projekte zur eigenständigen Regionalentwicklung (Entwicklungswerkstätten, lokale
Ökonomie)
- Wettbewerbsbeitrag für „Regionen der Zukunft“ (Konzept, regionale Koordination,
Präsentation) 1998-2000
Regionale Entwicklungskonzepte:
- REK Dübener Heide – ein grenzüberschreitendes Entwicklungskonzept für eine Region
zwischen Bergbaufolgelandschaft und Naturpark (zusammen mit ABRAXAS/Weimar)
2000/2001
- Regionalpark Mitteldeutschland (Konzept) 2001 www.regionalpark.net
Konzeptionen für Konversions- und Stadtumbaugebiete:
- Stadtumbaukonzept für die Industrieareale von Bozen/Italien 2000
- Regionale Strategie zur Entwicklung der ehem. Militärstandorte und der Stadt Eggesin
in Mecklenburg-Vorpommern (zusammen mit BTU Cottbus) 2001
Projektkooperationen:
- Regionale Erneuerung im ländlichen Raum Süditalien (Region um Gerace) 2000
- Erneuerung der Altindustrieregion um Cartagena, Spanien 1998
- Erneuerung des mittelenglischen Gebietes um Nottingham 1995-98
- Erneuerung des Industriegebietes in Schlesien/Polen (um Gliwice) 1994-96
6. Preise
Europäischer Preis für Stadt- und Regionalplanung (Masterplan Bitterfeld-Wolfen) 1998
Bundeswettbewerb „Regionen der Zukunft“ 2. Preis (Industrielles Gartenreich) 2000
(jeweils mit Partnern)
1. Preis beim Wettbewerb: Stadtumbau-Ost (2002) - des Bundesministeriums für Verkehr, Bau-, und Wohnungswesen (Beitrag für Gräfenhainichen) zusammen mit Partnern aus Berlin und Gräfenhainichen
Bei dem vom Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Wohnunswesen ausgelobten Wettbewerb Stadtumbau-Ost wurde ein erster Preis für den Beitrag der Stadt Gräfenhainichen vergeben. Die Erarbeitung des Beitrages erfolgte unter Leitung des Büros Dr. Kegler und wurde gemeinsam mit weiteren Büros aus Berlin und Gräfenhainichen umgesetzt.